Deutschlandfunk: Was bringt Mediation am Arbeitsplatz?

Im PISA plus Beitrag vom 26.04.2014 Mediation bei Konflikten im Arbeitsalltag geht es um die Mediation.
Zwei Gäste berichten aus ihrer Arbeit als Mediatoren in der Arbeitswelt.
Hier ein paar der Punkte, die ich (raus-)gehört habe.

  • Die Anfragen werden selten von den Konfliktparteien selber gestellt. Vielmehr wenden sich die Führungskräfte an die Mediatoren, um die Situation zu klären. In dieser Konfliktanalyse wird danach gefragt, wie umfangreich der (sichtbare*) Konflikt ist und welche Versuche bereits unternommen worden sind, um diesen zu lösen.
  • Meistens sind es Mediatoren-Teams (zwei Personen), die nach einer  in das Unternehmen gehen.
  • Klärung der Hintergründe, Suche nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden.
  • Emotionen sind keine Störfaktoren.
  • Konflikte sollen als Chance betrachtet und genutzt werden.
  • „Wahrheit vor Schönheit“ (Catarina Barrios) als Formel für die Äußerungen in der Mediation.
  • Mediation wird bei SAP nicht als Feigenblatt genutzt, um Mitarbeiter „ruhigzustellen“. (Jürgen Briem)
  • Allerdings muss vorher geprüft werden, in welchen Rahmenbedingungen die Mediation stattfindet (rechtliche Auswirkungen, fehlende Ergebnisoffenheit etc.)

Ein hörenswerter Beitrag, finde ich, in dem auch über die Ausbildungsmöglichkeiten/-grundlagen in der Mediation informiert wird.

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* im Sinne des Eisberg-Modells

 

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