Ein ständiges Rauschen…

…scheint mich bezüglich des MMC13 zu umgeben.

Ich stelle fest, dass sich die inhaltliche Beteiligung quantitativ vervielfacht hat. In Twitter sind im wahrsten Sinne des Wortes die Tweets an mir vorbeigerauscht, so dass sehr schnell der Eindruck der Unübersichtlichkeit entstanden ist.

Die Blogbeiträge zu verfolgen war mir überhaupt nicht möglich, geschweige denn, dass ich Zeit gefunden hätte, mich damit lesend auseinanderzusetzen.

Ein wichtiger Punkt, der mir bewusst geworden ist und denn ich unter Erkenntnis ablegen möchte ist, dass man Entscheidungskriterien entwickeln (besser besitzen) muss, um die Auswahl zu treffen, welche Nachricht man verfolgt, welchen Blogeintrag man lesen will und wie weit man sich auf die Gedankengänge der Autorin oder des Autors einlassen will.

Es ist klar, dass man nicht alles lesen kann (auch wenn in mancher Euphorie der Wunsch vorhanden sein wird), aber es ist nicht klar, dass man sich auch gegen etwas entscheiden muss.

Gegen den weiterführenden Link, gegen einen Blogeintrag, vielleicht auch konkret gegen einen Gedankengang, der vermeintlich „in die falsche Richtung führt“.

Doch woran macht man das fest? Bei Twitter z.B. sagt der Avatar wenig bis etwas zu der Person aus (mein Bild sagt gar nicht aus 😉 Obwohl man sicher auch dazu einige Interpretationen zu meiner Person anstellen könnte, aber das soll hier jetzt keine Rolle spielen).

Und selbst wenn man eine Person erkennen kann, sagt das noch nichts darüber aus, ob mir der Stil, die Art Fragen zu stellen oder zu beantworten gefallen wird.

Auch sind 140 Zeichen für eine inhaltliche Einschätzung zu wenig (zumal es ja meist nur 134 Zeichen weniger sind, wegen des Hashtags #MMC13).

Das heißt, man wendet bei einer größeren Gruppe ein gewisses Zeitkontingent auf, um sich mit den Teilnehmern zurecht zu finden. Das ist überall so, wo sich mehrere Menschen versammelt haben, das würde ich als natürlich bezeichnen. Dennoch stellt sich mir die Frage, ob es überhaupt möglich ist, auf diesen Aspekt bei der Planung eines MOOCs Rücksicht zu nehmen?

Vielleicht könnte die zeitliche Komponente berücksichtigt werden, indem die ersten Wochen länger konzipiert werden als die späteren Wochen. Dann hat man sich weitgehend eingerichtet, sich sein Netzwerk oder zumindestens seine Kontaktstellen herausgesucht und sich darauf eingestellt.

Allerdings müssten dann alle Teilnehmer sich darum kümmern und das wird sicherlich unterschiedlich erfolgen.

Ich bin gespannt, in wie weit es mir gelingt, eine Lese- und Beteiligungsstruktur zu entwickeln.

PS: Jetzt ist aus einem gedachten Kurzbeitrag ein, für mich, längerer Text geworden.

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